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HfG „Surprise“: Stadt ist Stein Ulm – Ulm lebt

Plakat "Stadt ist Stein Ulm - Ulm lebt"
Filmplakat „Stadt ist Stein Ulm – Ulm lebt„
Die Filmemacher Schubert und Merkle im Jahr 2023 an der HfG, Foto: Monre Kozé

Für den 01. und den 08. 02. wurde im Programm der „ulmfilmtage“ ein Überraschungsfilm angekündigt. Es ist der 90 Min. Dokumentarfilm „Stadt ist Stein Ulm – Ulm lebt“ des HfG-Absolventen Peter Schubert.

Gedreht in den Jahren 1990/92 zeigt er interessante Themen der beginnenden 90er Jahre, so zum Beispiel: Die Diskussion über die Untertunnelung der Neuen Straße und den Sieg der Tunnel Gegner um Jürgen Filius beim Bürgerentscheid. Den OB Wahlkampf in der Nachfolge von OB Ernst Ludwig, den Ivo Gönner für sich entscheiden konnte. Das große Ulmer Müll-Problem, das erst durch den Bau der Müllvebrennungsanlage im Donautal gelöst wurde. Die Grundsteinlegung des Daimler Forschungsinstitutes mit Lothar Späth, Daimler Chef Edzard Reuter und Architekt Richard Meier, das Richtfest der Uni II oder das „Merhaba Fest“ der Deutsch-türkischen Community im Haus der Begegnung. Dabei erfahren die Zuschauer mehr über das Leben der Zuwanderer in der ersten und zweiten Generation. Heute, nach rund 35 Jahren, sind nicht alle Probleme gelöst, aber die Werte unserer Demokratie – das betont auch Silvester Lechner vor einer Besuchergruppe im KZ Oberer Kuhberg – müssen verteidigt werden. Von allen, die hier leben, denn Ulm ist heute eine lebenswerte Internationale Stadt.  Auch das Fischerstechen von 1990 lebt wieder auf – hier lebt die Seele Ulms. PS Der Filmkommentar erlaubt sich öfters, das Gezeigte ironisch zu kommentieren, wie es gute HfG-Tradition war. Das ist erfrischend und sorgt für einen unterhaltenden Mehrwert.

Als Vorfilm gibt es einen Ausschnitt aus dem langen Interview, das Günter Merkle im Jahr 2023 mit dem Filmemacher Schubert in Ulm führte. Ein Jahr später verstarb Schubert überraschend. So wurde das Interview auch zum Vermächtnis, indem das „Flüchtlinges-Kind“ Schubert aus dem Sudentland das Ulm der 50er Jahre beschreibt und wie er als Filmstudent an der HfG sein (kritisches…) Bewußtsein entwickelte. Dieser noch auf 16mm gedrehte Film ergänzt die diesjährige ulmfilmtage-Produktion „Das Ulm der 90er Jahre“ ….
Beginn im Obscura-2 Kino ist jeweils 12:30 Uhr. Karten über www.arthaus-kinos-ulm.de

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