Die "ulmfilmtage" werden verschoben!

Sicher haben sich viele auf die normalerweise im Januar stattfindenden „ulmfilmtage“ gefreut. Schließlich begann das Neue Jahr in Ulm stets mit den beliebten alten und neuen Filmen aus der Region. Das kann in diesen Zeiten leider nicht der Fall sein. Aber zum Ende des ersten Quartals 2021 sind wir zuversichtlich, dass Kino wieder möglich sein wird, zumindest mit einem „kleinen“ Abstand?

Bis es soweit ist, wollen wir Ihnen etwas Appetit machen. Das Programm 2021 bietet Neuheiten und Leckerbissen: Zum Beispiel die „Jungen Filmemacherinnen“ aus der Region unter dem Titel „sister wild cinema“. Da kommt etwas auf uns zu und das ist weiblich – welch herrlicher Kontrast zu Hollywoods Pop-Corn-Macho-Kino.

Wir erinnern an die „Verräter der Nation“ – an Ulms renitente Schulklasse, die den Nazis ordentlich contra gegeben und Kopf und Kragen riskiert hat. Sibylle Tiedemann hat diese mutigen Zeitzeugen vor Jahren mit der Kamera befragt.

Premiere hat außerdem „Ulm in der Nachkriegszeit“ – die erhaltenen Filmdokumente aus dem Stadtarchiv und darüberhinaus. Als die junge Bundesrepublik ihre Lehrjahre in Sachen Demokratie absolvieren durfte. Ob wir diese Lehre wiederholen müssen – fast scheint es so? Lautet doch §1 des Grundgesetztes…? Na, schon vergessen..? Für dieses Ziel lohnt sich, wachsam zu bleiben und bedingungslos dafür einzutreten. Oder hätten Sie gerne den Deutsch-stämmigen Herrn Trump als Kanzler? Genau! „Die Würde des Menschen ist unanatastbar“  – das sei nicht nur diesem Herrn ins Stammbuch geschrieben.

In diesem Sinne: wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit, frohe Festtage und viel Optimismus für das Jahr 2021. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei den nächsten „ulmfilmtagen“. Bleiben Sie gesund und bitte auch munter und schauen Sie gelegentlich „virtuell“ bei uns vorbei.  

Wir werden Ihnen hier das eine oder andere Häppchen „umsonst“ präsentieren. Das freut die schwäbische Hausfrau und ihre (bessere) Hälfte. Doch Vorsicht: „sister wild cinema“ - … die Zeiten ändern sich!

Günter Merkle / ulmfilmtage

 

Unser Bonbon für die Feiertage: „Verliebt in die Schwäbische Alb“ ein 35mm Film von Boehner-Film, Hamburg von 1961

SWR Interview

Der SWR berichtet über die ulmfilmtage und hat dafür Günter Merkle interviewt.



Mehr dazu beim SWR

Partner

Die ulmfilmtage finden in Verbindung mit unseren Partnern statt:

protel Film und Medien GmbH

Dietrich-Theater

Stadtarchiv Ulm

film commission Ulm

 

Radioreportage

SWR4 Radioreportage zu den Ulmfilmtagen 2014