Filmstadt Ulm ...? In der Tat, in Ulm wurden mehr Filme gedreht, als gemeinhin bekannt ist. Wäre es nicht schön, mehr über diese Filme zu erfahren? Immerhin gab es an der legendären Hochschule für Gestaltung die erste Film-Ausbildung in jungen Bundesrepublik, geleitet von Alexander Kluge, dem Vordenker des Jungen Deutschen Filmes. Aber wer hat in und um Ulm sonst noch Filme gedreht und worum ging es dabei? Wer waren die Darsteller, die Kameraleute, die RegisseurInnen ...? Was machen die jungen Filmemacher heute?

Die „ulmfilmtage“ sind einzigartig im Land, sie wollen Filme aus der Region auf die große Leinwand bringen. Mit moderner digitaler Projektionstechnik, in Zusammenarbeit mit dem Ulmer Stadtarchiv, der Kreismedienstelle sowie den Filmenthusiasten von Lichtburg und Dietrich-Kino. Vielen Dank deshalb an unseren engagierten Partner Roland Sailer und sein Team.

Im Jahr 2014 haben wir klein angefangen, doch das Publikum hat unsere Idee sofort honoriert. Bei den „ulmfilmtagen“ 2015 und 2019 haben wir aktuelle Produktionen junger FilmemacherInnen präsentiert. Hier würden wir uns gerne noch mehr Interesse seitens des Publikums wünschen, denn hier entsteht ein „Neues Kino“.

Bei unserem kleinen Festival stehen bewußt die "Historischen Ulm-Filme" im Vordergrund. Viele der ältesten im Ulmer Stadtarchiv erhaltenen Filme wurden erst in jüngster Zeit in HD-Qualität digitalisiert. Sie vermitteln den Zuschauern auf der großen Leinwand ein ganz neues Kinoerlebnis. Das alte Ulm vor seiner Zerstörung ist ein bewegendes Filmdokument. Mit "ulmfilmgold" zeigen wir außerdem die für die Stadt Ulm im Laufe der Jahrzehnte gedrehten Werbefilme in einer unterhaltsamen Kinoversion. „Ulm für Fortgeschrittene“ bringt unbekannte aktuelle Filme zu den Themen Kunst / Technik / Donau. Filme, die im Fernsehen keinen Platz finden, aber vom Publikum geschätzt werden.
Im Jahr 2018 waren erstmals die frechen und innovativen „HfG-Filme“ der Filmstudenten zu sehen. Ulm vor 50 Jahren –  das ist eine ungewöhnliche Kino-Erfahrung. Zur Premiere konnten wir auch drei HfG-Absolventen in der Lichtburg begrüßen.
Zu den Klassikern des Ulm-Films gehört in jedem Fall Sibylle Tiedemanns preisgekrönter Dokumentarfilm „Kinderland ist abgebrannt“. Dieser Film kann als wirkungsvolle Medizin gegen die Ausgrenzung von Menschen jeglicher Nationalität und Hautfarbe gesehen werden. Insofern passt dieser Ulm-Film besonders gut in unsere Zeit.

Erstmalig verlassen wir die Donau-Doppelstadt. Mit „…um Ulm herum“ gibt es eine interessante Filmzusammenstellung mit ungewöhnlichen Themen aus dem Umfeld der Münsterstadt. Eine echte Film-Überraschung!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch - warum nicht mit der ganzen Familie? Kommen Sie gut rein – ins Neue Jahr. Wir sehen uns bei den „ulmfilmtagen“ im Ulmer Traditionskino "Lichtburg".

Günter Merkle

SWR Interview

Der SWR berichtet über die ulmfilmtage und hat dafür Günter Merkle interviewt.



Mehr dazu beim SWR

Partner

Die ulmfilmtage finden in Verbindung mit unseren Partnern statt:

protel Film und Medien GmbH

Dietrich-Theater

Stadtarchiv Ulm

film commission Ulm

 

Radioreportage

SWR4 Radioreportage zu den Ulmfilmtagen 2014