Die Vorstellungen der Ulmfilmtage finden im Lichtburg Kino Ulm statt.

 

  11:00 Uhr 13:30 Uhr
Mittwoch,
03. Januar
Kinderland ist abgebrannt "ulmfilmgold"
Donnerstag,
04. Januar
Historische Ulm-Filme "ulmfilmgold"
Freitag,
05. Januar
Historische Ulm-Filme NEU: Film an der HfG
Samstag,
06. Januar
Historische Ulm-Filme NEU: Film an der HfG
Sonntag,
07. Januar
Historische Ulm-Filme

"ulmfilmgold"

 

Reservierungen & Ticketkauf:
per Telefon unter 0731-98 555 98
oder auf arthaus-kinos-ulm.de

Die „5. ulmfilmtage“ starten am 03. Januar mit dem Ulm-Film Klassiker „Kinderland ist abgebrannt“ von Sibylle Tiedemann. Dieser preisgekrönte Film beugt vor gegen alle Arten von Ausgrenzung.

Wie in den Jahren zuvor zeigen wir im Ulmer Lichtburg-Kino das „alte, unzerstörte Ulm“ wie auch das „Ulm nach 1950“ (ulmfilmgold) auf der großen Kinoleinwand. Highlight ist natürlich die Zeitreise der „Historischen Ulm-Filme 1922-1944“, die sich im Ulmer Stadtarchiv erhalten haben, ergänzt um Aufnahmen aus der Ulmer Industrie und von privater Seite. Seit 2006 haben wir dieser Schätze nach und nach ans Licht geholt und 2014 erstmalig in HD-Qualität auf die Leinwand gebracht. Sehen Sie das alte Ulm, wie es wirklich war - ein faszinierendes Erlebnis!

Was viele nicht wissen: An der legendären HfG, der Ulmer Hochschule für Gestaltung, wurde 1962 die erste Filmausbildung in der Bundesrepublik gestartet. Alexander Kluge und Edgar Reitz waren nicht nur Mit-Initiatoren, sondern auch die maßgeblichen Dozenten. In Ulm machte der Junge Deutsche Film erste zaghafte Gehversuche, ganz so wie es kurz zuvor im legendären „Oberhausener Manifest“ gefordert worden war. Papas Kino wurde für tot erklärt, ab sofort wollten die Autoren die Filmproduktion selbst in die Hand nehmen. Das war aber nicht so einfach, da Film bekanntlich ein teures Medium ist. Aus der Not machte man an der HfG eine Tugend und produzierte sogenannte Miniaturen von 1-2 Min. Länge. Diese Kurzfilme wurden akribisch konzipiert und umgesetzt. Immer noch und heute schon wieder liegen die Miniaturen voll im Trend, auch wenn jeder Student / jede Studentin dann doch einen ausgewachsenen Langfilm produzieren konnte.

Am 5. und 6. Januar zeigen wir unter dem Titel „Ulmer Dramaturgien“ jeweils um 13:30 Uhr, was das Besondere an diesen Filmen ist, die von 1963 bis 1968 (dem frühzeitigen Ende der HfG), auf dem Oberen Kuhberg produziert worden sind. Fachkundige Erklärungen im Gespräch mit Günter Merkle geben die erfolgreichen Filmemacher und ehemaligen Absolventen Peter Schubert und Günther Hörmann.

Mit „ulmfilmgold“ haben wir eine bunte und schillernde Sammlung an alten Filmen, die einst für die Münsterstadt geworben haben, beginnend ab dem Jahr 1927, gefolgt von der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Zeitreise geht über die Jahre 1962 und 1981 - mit dem bezeichnenden Filmtitel „Ulmisches“ - bis in unsere Zeit. Erleben Sie „Ulm für Einsteiger“ in HD, gefilmt z. T. aus dem Helikopter, als es noch keine Drohnen gab. Natürlich herrscht in unseren Filmen durchgehend schönes Wetter, wie es sich für eine ordentliche Stadtwerbung gehört. Mehr „Ulm“ geht praktisch nicht – die „ulmfilmtage“ sind somit das perfekte Kinoerlebnis für alle Gäste und erst recht für alle Ulmerinnen und Ulmer. Film ab …!

Günter Merkle

Partner

Die ulmfilmtage finden in Verbindung mit unseren Partnern statt:

protel Film und Medien GmbH

Dietrich-Theater

Stadtarchiv Ulm

film commission Ulm

 

Radioreportage

SWR4 Radioreportage zu den Ulmfilmtagen 2014