07. 01. 2015

Foto im Kino bei den ulmfilmtagen 2015

Geschichte schlägt Moderne: Mit dieser "suboptimalen Bilanz" gingen die 2. "ulmfilmtage" über die Kinoleinwand. Das Ulmer Publikum strömte zu den Historischen Ulm-Filmen – vor dem Kino bildeten sich Schlangen und beide Vorstellungen waren komplett ausverkauft. Auch der aktuelle, in Ulm gedrehte Kinofilm „Ein Geschenk der Götter“ fand ein begeistertes Publikum.

Leider konnte das (junge) Ulmer Kino-Publikum für die beeindruckenden Filme der Ulmer Nachwuchs-Regisseure Eva Stotz und André Hörmann nicht wie geplant aktiviert werden. Schade, denn „Global Home“ und die „Kinder der Welt“ sind am Puls der Zeit und geben wunderbare Einblicke in das Leben von heute auf anderen Kontinenten. Hier muss die Werbung der Festival-Macher wohl neue Wege beschreiten, denn an der Qualität der Filme liegt es nicht, wie Günter Merkle der Organisator der „ulmfilmtage“ folgert.

Der preisgekrönte Film „Kinderland ist abgebrannt“ von Sibylle Tiedemann entwickelt sich immer mehr zum Ulm-Klassiker, der nicht nur das an der Ulmer Geschichte interessierte Publikum findet.

Gerade in diesen Zeiten müsste dieser Film vielen Deutschen aus „medizinischen Gründen“ verschrieben werden, so Merkle in seiner Einführung. Zum ersten Mal im Programm waren die Produktionen „Estland mon amour“ von Sibylle Tiedemann sowie die protel-Produktion „first steps – lost films“.

Die „ulmfilmtage 2016“ werden wiederum vom 02. bis zum 06. 01 stattfinden. Für die Historischen Ulm-Filme sind dann sogar 3 Vorstellungen vorgesehen.

SWR Interview

Der SWR berichtet über die ulmfilmtage und hat dafür Günter Merkle interviewt.



Mehr dazu beim SWR

Partner

Die ulmfilmtage finden in Verbindung mit unseren Partnern statt:

protel Film und Medien GmbH

Dietrich-Theater

Stadtarchiv Ulm

film commission Ulm

 

Radioreportage

SWR4 Radioreportage zu den Ulmfilmtagen 2014