10. 12. 2014

Neues Filmmaterial aus dem Ulm der 30er Jahre.

 

Dieses Mal kommen die Filme nicht aus dem Bestand des Ulmer Stadtarchives, sondern von privater Seite. Durch die Einführung des 16mm Schmalfilmes war es etwa ab Mitte der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts auch den Bürgern möglich, zur Filmkamera zu greifen. Sicher kein preiswertes Vergnügen zur einer Zeit, die durch die Not der Weltwirtschaftskrise geprägt war.

 

Aber für die Hobbys Fotografieren und Filmen wurde zu allen Zeiten viel Geld ausgegeben. Und so erfreuen wir uns heute an bewegten Bildern, die den Zeppelin über Ulm zeigen, eine Hochzeit vor dem Münster oder Winter-Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen oder Schlittenfahren im tiefverschneiten Ulm. Auch die eine oder andere „offizielle Veranstaltung“ der damaligen Zeit erscheint im Film und nicht immer wecken diese Bilder bei uns positive Assoziationen.

 

Was diese frühen Privatfilme für uns dennoch einzigartig macht, ist ihre individuelle und authentische Sichtweise auf das Leben zu einer Zeit, in der die „Inszenierung“ von Tönen und Bildern ansonsten systematisch missbraucht wurde. Ein Teil des Filmmaterials wird in die neue Kinofassung der „Historischen Ulm-Filme“ eingehen.

 

SWR Interview

Der SWR berichtet über die ulmfilmtage und hat dafür Günter Merkle interviewt.



Mehr dazu beim SWR

Partner

Die ulmfilmtage finden in Verbindung mit unseren Partnern statt:

protel Film und Medien GmbH

Dietrich-Theater

Stadtarchiv Ulm

film commission Ulm

 

Radioreportage

SWR4 Radioreportage zu den Ulmfilmtagen 2014